Die erste Ausgabe des Lebenshilfe journal im Jahr 2012.

Seit Anfang 2008 erscheint unsere regionale Lebenshilfezeitung viermal jährlich. Hiermit wollen wir die Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Gemeinwesen weiter voran treiben und die Marke Lebenshilfe stärken.
Es ist eine Zeitung für alle Bürger/innen, nicht nur für Mitglieder oder bereits Interessierte. Es ist eine Zeitung bewusst für „jedermann“.

Das pdf der neusten Ausgabe – 01/2012 wartet jetzt auf der Webseite des Vereins darauf gelesen zu werden.

Share and Enjoy

Beim Brand richtig reagieren können

Zitat

Von Thomas Wintgen erschienen am 25.11.2011 beim Remscheider General-Anzeiger

Was gibt’s zum Ende der Projektwoche “Feuer”? Gebrannte Mandeln, feurige Chilli-Crossies, Flammkuchen! Ein Rauchhaus und die leibhaftige Feuerwehr mit flammroten Feuerwehrautos. Die Kindertagesstätte Wellerbusch der Lebenshilfe hat in der zurückliegenden Woche viel Wissenswertes rund ums Feuer vermittelt.

So führten die Kinder am Freitagnachmittag zum Abschluss vor, welche vier W-Fragen ich im Idealfall beantworten können sollte, wenn ich die 112 anrufe, die Notfall-Telefonnummer der Feuer- und Rettungswache.

Die Wellerbusch-Kinder wissen, wie sie sich verhalten, wie sie gerade auch in der Adventszeit darauf achten, dass die Kerze auf dem Adventskranz brennt, aber nicht das Kinder- und Wohnzimmer. Und nicht die Küche beim Backen.

Den Rest des Artikels können Sie hier auf rga-online lesen.

Share and Enjoy

Behinderte besser integrieren

Zitat

Von Walter Schubert erschienen am 22.11.2011 in der Bergischen Morgenpost

Wermelskirchen. Zu einer „UN-konventionellen“ Veranstaltung hatte die Lebenshilfe Rhein-Wupper ins Kino Filmeck eingeladen. „Unkonventionell“ stand für außergewöhnlich. „UN“ nahm Bezug auf die Vereinbarung der Vereinten Nationen (UN = United Nations) zum Umgang mit behinderten Menschen.

Gezeigt wurde der spanische Film „Me too – wer will schon normal sein?“. Eine wunderbare und anrührende Geschichte über das Leben und die Liebe: Daniel (Paplo Pineda) hat trotz seines Down-Syndroms sein Studium erfolgreich abgeschlossen, findet seine erste Arbeitsstelle und lernt Laura (Lola Duenas) kennen. Was als Freundschaft beginnt, entwickelt sich zu einer großen Liebe. Ein Film mit vielen bedrückenden und nachdenklichen Momenten aber auch mit unbeschwerter Heiterkeit und zum Lachen.

Anschließend gab es eine Podiumsdiskussion. Unter der Moderation von Martin Plug, Abteilungsleiter der Werkstatt Lebenshilfe, trafen sich auf der Bühne Lebenshilfevorsitzender Jürgen Löhmer, Norbert Klein vom Landschaftsverband Rheinland, Unternehmer Walter vom Stein, Kirsten Nebeling und Wölli Klewinghaus vom Lebenshilfebeirat sowie zwei Gäste aus Bulgarien, Mariana Wassilewa und ihr Sohn Daniel Wassilew.

Jeder hat die gleichen Rechte

Als Einstieg fasste Plug die UN-Konvention in einfachen Worten zusammen: „Jeder Mensch mit Behinderung hat die gleichen Rechte. Jeder hat das Recht, gut zu leben und gut behandelt zu werden. Jeder hat das Recht auf Hilfe, und niemand darf diskriminiert oder benachteiligt werden.“ „Inklusion“ ist der Oberbegriff – alles ist inklusiv, alles wird eingeschlossen. Also auch die Menschen mit Behinderung. Dass das ein schwieriger und langer Weg ist, zeigte die Diskussion. Immer wieder sind Barrieren im Weg, nicht nur praktisch in Form von Stufen und Treppen, sondern auch in den Köpfen. „Das ist nichts für Dich“ oder „Das kannst Du nicht“ sind immer wieder Aussagen, die das Leben von behinderten Menschen erschweren. Dabei können sie es auch, wenn Hilfe da ist. Klewinghaus und Nebeling berichteten über ihre Probleme, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Beide haben ihre eigenen Wohnungen bezogen, und das ist ein Riesenerfolg. Walter vom Stein erzählte: „Immer, wenn ich morgens zu meiner Firma fahre, treffe ich fröhliche Menschen, die auf dem Weg zu Arbeit bei der Lebenshilfe sind. Diese Fröhlichkeit kann ich bei den ,Normalen’ oft nicht feststellen.“ Und so entstand spontan die Idee, Menschen mit Behinderung probeweise einzustellen.

Norbert Klein vom LVR berichtete über die Partnerschaft mit Bulgarien. Die UN-Konvention hat nicht nur mit finanzieller Unterstützung zu tun. „Die Änderungen müssen in den Köpfen stattfinden,“ sagte Klein.

Weitere Artikel der Bergischen Morgenpost über Ereignisse in Wermelskirchen und Umgebung finden Sie hier auf rp-online.de.

Share and Enjoy

Behinderte stoßen noch oft an Barrieren

Zitat

Von Hartmut Engelbrecht erschienen am 17.11.2011 beim Remscheider General-Anzeiger

Werbetechnisch war auch die Abschlussveranstaltung der Aktionswoche “Wermelskirchen inklusiv” im Film-Eck glänzend aufbereitet: bis auf die Empore hinauf waren die Plätze besetzt als Jürgen Löhmer, Vorsitzender der Lebenshilfe Rhein-Wupper und des Behindertenbeirates der Stadt Wermelskirchen, zu dieser “UN-konventionellen Veranstaltung” nicht nur zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft begrüßen konnte, sondern gerade auch Betroffene.

Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen waren nach rund zwei Stunden erfrischend natürlichem und geistes-barrierefreien Film “Ich auch” sicher von den glänzenden Leistungen der Darsteller (überragend Pablo Pineda als vom Down-Syndrom betroffener Daniel) beeindruckt. Aber wohl auch nachdenklich gestimmt, was die Wahrnehmung des alltäglichen Umgangs mit Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft und dem eigenen familiären Umfeld angeht.

Die Organisatoren hatten gut gemeint ein qualitativ gut besetztes Diskussionspodium für ein Gespräch nach dem Film organisiert. Unter der Leitung von Martin Plug (Leiter Soziale Dienste der Werkstatt Lebenshilfe) gaben die Podiumsteilnehmer zunächst Statements ab. Kirsten Nebeling und Wolli Klewinghaus vom Beirat der Lebenshilfe verzeichneten einerseits positiv, dass sie sich im selbstbestimmten Wohnumfeld zwar mit mehr Selbstwertgefühl bewegen können, aber gerade in öffentlichen Bereichen oft noch an Barrieren beispielsweise für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte stoßen.

Den Rest des Artikels können Sie hier auf rga-online lesen.

Share and Enjoy

LEBENSHILFE Ziel ist der Aufbau einer Werkstatt für Öko-Briketts

Zitat

Von Michael Albrecht erschienen am 19.11.2011 beim Remscheider General-Anzeiger

Die Partnerschaft mit der bulgarischen Elterninitiative Egida wird konkret. Mariyana Wassilewa und Sohn Daniel besuchen die Werkstatt in Altenhöhe.

Ein internationaler Schüleraustausch ist heute nichts mehr Besonderes. Auch bei Städten sind Partnerschaften mit Kommunen im Ausland längst Alltag. Seltener sind derartige Projekte hingegen bei Einrichtungen der Lebenshilfe.Nicht so für die Werkstatt an der Altenhöhe. Seit geraumer Zeit pflegt die Werkstatt Lebenshilfe einen Austausch mit einer finnischen Einrichtung und jetzt kommt eine weitere hinzu. Ange stoßen durch Norbert Klein vom Landschaftsverband geht die Werkstatt eine Partnerschaft mit der Elterninitiative Egida in Bulgarien ein.

Mit der 1993 von Eltern mit behinderten Kindern gegründeten Initiative ist Werkstatt-Geschäftsführer Karl-Heinz Schwarz Anfang des Jahres in Kontakt gekommen. Damals gehörte er einer von sechs Lebenshilfe-Delegationen an, die einen Kongress in der Stadt Pasardzkik, 120 Kilometer von Sofia, besuchten. Dort lernte Schwarz auch Mariyana Wassilewa aus dem Vorstand der Egida-Initiative kennen und damit war der Grundstein für den Austausch gelegt.

Den Rest des Artikels können Sie hier auf rga-online lesen.

Share and Enjoy

Joey Kelly plauderte aus seinem Leben

Zitat

Von Andreas Weber erschienen am 17.11.2011 beim Remscheider General-Anzeiger

Wermelskirchen. Alles bei ihm ist ultra. Joey Kelly geht an die Grenzen und dann garantiert noch ein Stück darüber hinaus. Der 38-Jährige ist Musiker, Unternehmer und Deutschlands prominentester Extremsportler.

217 Kilometer bei 52 Grad im Schatten durch eine Wüste, 400 Kilometer mit einem Gepäckschlitten zum Mittelpunkt der Antarktis und kältesten Ort der Welt – je unwirtlicher die Umgebung, desto herausfordernder für Joey Kelly.

“Ausdauer, Wille und Leidenschaft bringen mich weiter”, erklärte er Dienstagabend beim 3. Wermelskirchener Fachgespräch der Werkstatt Lebenshilfe. 170 geladene Gäste mussten sich als Memmen vorkommen angesichts der körperlichen Torturen, die den Festredner magisch anziehen. Allein schon sein Vortrag war nichts für schwache Nerven. In bewegenden Worten und Bildern berichtete Kelly von einem Leben, bei dem das Limit nie erreicht ist.

Den Rest des Artikels können Sie hier auf rga-online lesen.

Share and Enjoy

Wie nicht nur Joey Kelly Grenzen überwindet

Zitat

Von Andreas Weber erschienen am 17.11.2011 beim Remscheider General-Anzeiger

Ein halbes Jahr hatte sich die Lebenshilfe an der Altenhöhe auf dieses Großereignis akribisch vorbereitet: Dienstagabend hielt Joey Kelly in einer Industriehalle der Werkstatt einen Vortrag über “No limits – Grenzen überwinden”.

170 Gäste faszinierte der smarte Ultrasportler über eine Stunde mit seinen Erlebnissen über irrwitzige Ausdauerwettbewerbe und seine berühmte Musikerfamilie.

Der Einzelkämpfer und Teamplayer war der Wunschkandidat von Werkstatt-Geschäftsführer Karl-Heinz Schwarz gewesen. Denn das 3. Fachgespräch seines Hauses griff eine Passion auf, die ihn auch privat antreibt. Schwarz liebt die langen Distanzen. Gerade zurück aus den USA, berichtete der 63-Jährige in seinen einleitenden Worten von seiner Teilnahme am New-York-Marathon, den er kränkelnd – nach unzureichend überstandener Grippe – in über fünf Stunden an der Seite seines Sohnes Bastian beendet hatte.

Den Rest des Artikels können Sie hier auf rga-online lesen.

Share and Enjoy

Lebenshilfe schließt Aktionswoche ab

Zitat

Von Thomas Wintgen erschienen am 17.11.2011 beim Remscheider General-Anzeiger

Das Film-Eck ist quasi ausgebucht am Samstag, 19. November (18 Uhr), wenn hier der Film mit dem spanischen Originaltitel “Yo, también” läuft – “me too” auf englisch, also auf deutsch “Ich auch”.

“Ich auch” fragt nach der Überwindung von Grenzen und nach Barrierefreiheit, rüttelt Vorurteile und eingefahrene Verhaltensweisen kräftig durch und fordert aufregende Gespräche. “Ich auch” handelt von Daniel, der trotz Down-Syndroms sein Studium erfolgreich abgeschlossen hat, und seiner Freundin Laura. Der Film zeigt letztlich, wie und dass Menschen mit Behinderungen selbstbestimmt leben können. (…)

Lebenshilfe-Vorsitzender Jürgen Löhmer hat ihn gesehen und sich gesagt: Den müssten wir auch in Wermelskirchen mal sehen. Klaus Schiffler war sofort dabei, und so kommt es zu dieser Vorführung auf Kosten der Lebenshilfe, die anschließend auch Häppchen und Schlückchen bereithält. Und eine Podiumsdiskussion vorbereitet. Auf dem Podium sitzen Norbert Klein (Landschaftsverband), Mariana Wassilewa mit ihrem Sohn aus Bulgarien, Kirsten Nebeling und Wölli Klewinghaus (Mitarbeiter der Werkstatt), dem Unternehmer und Sprecher des Wirtschaftsgremiums, Walter vom Stein, und Jürgen Löhmer. Es moderiert Christoph Nieder, Leiter der Werkstatt für psychisch Kranke “Pro Viel”.

Den Rest des Artikels können Sie hier auf rga-online lesen.

Share and Enjoy